Wardenier mit Druckluftmotor

Deutsch

Eine merkwürdige Sache ereignet sich im Jahr 1934, als der damals 21-jährige Johannes Wardenier, ein einfacher Bauernjunge aus Steenwijkerwold, verkündet das weltweit erste (fast) brennstofflose Auto entwickelt zu haben, der Heißluft-Motor bräuchte nur wenige Tankfüllungen pro Jahr. Die Niederländischen Zeitungen berichten wochenlang über diese Erfindung, und in Wolvega wird schon eine Fabrik für 13.000 Beschäftigte geplant.

Plötzlich wird Wardenier jedoch unter geheimnisvollen Umständen in eine psychiatrische Anstalt gesperrt und ihm wird nicht erlaubt, jemanden zu sehen. Nachdem ihn der behandelnde Arzt als ,normal’ erklärt und wieder entläßt, berichten ihm seine Eltern, daß seine Maschine zwischenzeitlich von einigen Männer abgeholt worden sei. Auch die Entwürfe sollen gestohlen worden sein. Der Motor wird nie wieder gefunden.

Im Krieg ist Wardenier Zwangsarbeiter, Widerstandskämpfer, Häftling in einem Konzentrationslager und Flüchtling. Später lebt er in relativem Luxus und erklärt 1959, daß der niederländische Glühlampen-Industrielle Frederik Jacques ,Frits’ Philips für seine damalige Einweisung verantwortlich gewesen sei – und ebenso für sein anschließendes Wohlergehen. Als Wardenier 1960 im Alter von 47 Jahren stirbt, wird er in Kerkbuurt nahe Steenwijk begraben. Spätere Untersuchungen zeigen jedoch, daß sein Körper nicht da ist.

Ebenfalls 1934 beantragt der Schuhmacher Bob Neal aus Arkansas das Patent für einen Luftmotor. Nach der ersten Ablehnung versucht er es zwei Jahre später noch ein Mal – und demonstriert sein funktionierendes Modell. Nun bekommt er das Patent (Nr. 2.030.759). Nachdem dieses veröffentlicht wird, besuchen ihn deutsche Nazis oder Leute, die sich als Nazis ausgeben, um an das Geheimnis seiner Technologie zu kommen. Da er sich weigert ihnen die Rechte zu verkaufen, entführen sie seine Tochter. Neal zerlegt seinen Motor und informiert die Deutschen, daß das Thema für ihn damit endgültig beendet sei, worauf sie ihm seine Tochter zurückgeben.